Cashflow-Rechner Mecklenburg-Vorpommern

Was bleibt am Monatsende übrig? Der Rechner startet mit den echten Werten für Mecklenburg-Vorpommern: 6,00 % Grunderwerbsteuer, zusammen 11,57 % Kaufnebenkosten.

Ihre Angaben

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Nicht umlagefähige Kosten = Verwaltung, Instandhaltungsrücklage und Mietausfallwagnis. 20 % der Jahreskaltmiete ist ein gängiger Erfahrungswert.

Cashflow vor Steuern

-501 €/ Monat

-6.009 € / Jahr

Die Einheit trägt sich nicht: Sie zahlen monatlich aus eigener Tasche zu.

Kennzahlen

Gesamtinvestition
390.495 €
Darlehen
310.495 €
Jahreskaltmiete
15.000 €
Nicht umlagefähige Kosten
− 3.000 €
Zinsen p. a.
− 11.799 €
Tilgung p. a.
− 6.210 €
Brutto­mietrendite
4,29 %
Netto­mietrendite
3,07 %
EK-Rendite
-7,51 %

Bruttomietrendite bezieht sich auf den Kaufpreis, Nettomietrendite auf die Gesamtinvestition inkl. Nebenkosten. Vor Steuern, ohne AfA. Keine Steuer- oder Anlageberatung.

Was Mecklenburg-Vorpommern den Cashflow kostet

Die Grunderwerbsteuer ist der größte regionale Unterschied in Ihrer Rendite — und der einzige Posten, den Sie nicht verhandeln können. Bei 6,00 % in Mecklenburg-Vorpommern zahlen Sie auf dieselbe Wohnung rund 8.750 € mehr Gesamtinvestition als in Bayern (3,50 %). Das kostet Sie etwa 42 € Cashflow pro Monat — bei identischer Miete.

Kaufnebenkosten
11,57 %
davon 6,00 % GrESt
Gesamtinvestition
390.495 €
bei 350.000 € Kaufpreis
Cashflow / Monat
-501 €
Zuzahlung nötig
Nettomietrendite
3,07 %
auf die Gesamtinvestition

Beispielrechnung: 350.000 € Kaufpreis, 1.250 € Kaltmiete/Monat, 80.000 € Eigenkapital, 3,8 % Sollzins, 2 % Anfangstilgung, 20,00 % nicht umlagefähige Kosten. Grunderwerbsteuer-Stand: Juli 2026.

So wird der Cashflow in Mecklenburg-Vorpommern positiv

Bei 350.000 € Kaufpreis und 1.250 € Kaltmiete zahlen Sie in Mecklenburg-Vorpommern monatlich zu. Das ist keine Ausnahme, sondern bei 3,80 % Zins und 2,00 % Tilgung der Normalfall am deutschen Markt. Es gibt genau zwei Hebel — und beide lassen sich exakt ausrechnen:

Hebel 1 — über die Miete
1.876 €

Kaltmiete pro Monat, damit sich die Einheit bei 80.000 € Eigenkapital selbst trägt — also 626 € mehr als im Beispiel. Prüfen Sie im Mietspiegel, ob das in Mecklenburg-Vorpommern realistisch ist. Wenn nicht, ist der Preis zu hoch.

Hebel 2 — über das Eigenkapital
183.598 €

Eigenkapital, damit die Einheit bei 1.250 € Miete trägt — also 103.598 € mehr als im Beispiel. Das kauft Cashflow, senkt aber Ihre Eigenkapitalrendite: dasselbe Geld arbeitet dann weniger stark.

Ein dritter Weg ist die niedrigere Anfangstilgung: sie drückt die Annuität und schönt den Cashflow sofort — Sie bauen dann aber langsamer Vermögen auf. Stellen Sie die Tilgung oben auf 1 % und Sie sehen den Effekt direkt.

Preisniveau in Mecklenburg-Vorpommern

Der Bodenrichtwert liegt in Mecklenburg-Vorpommern im Landesdurchschnitt bei rund 91 €/m² (Destatis, Kaufwerte für Wohnbauland). Je höher das Bodenpreisniveau, desto stärker muss die erzielbare Miete steigen, damit der Cashflow positiv bleibt — in teuren Lagen kippt die Rechnung oft trotz guter Lage ins Minus. Ein grober Orientierungswert, kein Ersatz für den Bodenrichtwert Ihres konkreten Grundstücks.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Cashflow einer Immobilie in Mecklenburg-Vorpommern?

Nettokaltmiete minus nicht umlagefähige Kosten minus Zins und Tilgung. Entscheidend für Mecklenburg-Vorpommern ist die Gesamtinvestition: Auf den Kaufpreis kommen 11,57 % Kaufnebenkosten — davon 6,00 % Grunderwerbsteuer, dazu Notar (~1,50 %), Grundbuch (~0,50 %) und Makler (~3,57 %). Weil Banken diese Nebenkosten in der Regel nicht mitfinanzieren, erhöhen sie entweder Ihren Eigenkapitaleinsatz oder das Darlehen — und damit die Annuität.

Wie wirkt sich die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern auf den Cashflow aus?

Bei 6,00 % zahlen Sie in Mecklenburg-Vorpommern auf unser Beispiel rund 8.750 € mehr Gesamtinvestition als in Bayern (3,50 %). Das kostet etwa 42 € Cashflow pro Monat — bei genau derselben Miete. Die Grunderwerbsteuer ist damit der größte regionale Renditeunterschied, den Sie nicht verhandeln können.

Ab wann trägt sich eine Wohnung in Mecklenburg-Vorpommern selbst?

Im Beispiel (350.000 € Kaufpreis, 1.250 € Kaltmiete, 80.000 € Eigenkapital, 3,80 % Zins, 2,00 % Tilgung) liegt der Cashflow in Mecklenburg-Vorpommern bei -501 € pro Monat. Sie zahlen also monatlich zu. Damit sie sich selbst trägt, bräuchte sie entweder 1.876 € Kaltmiete (626 € mehr) oder 183.598 € Eigenkapital (103.598 € mehr) — oder eine niedrigere Anfangstilgung, die aber den Vermögensaufbau bremst. Rechnen Sie oben mit Ihren eigenen Zahlen.

Konkrete Einheit in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Tisch?

Der Cashflow sagt Ihnen, ob sich die Finanzierung trägt — nicht, ob der Preis stimmt. Der Einheiten-Check rechnet Marktwert, Mietrendite und Beleihungswert nach den amtlichen ImmoWertV-Verfahren und zeigt, ob der Ertrag den aufgerufenen Preis überhaupt trägt.

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